Im Hinblick auf die Agrarministerkonferenz vom 24.- 26.9. in Heidelberg hat das ARD-Morgenmagazin unser Vorstandsmitglied Peter Treiber auf seinem Betrieb in Fellbach-Schmiden besucht. "Es geht um 63 Quadratmeter, die zuviel beantragt sind. Und da geht es um keine 2 Euro," verdeutlicht er die Tücken des Antrags auf Ausgleichszahlungen im Rahmen der EU-Agrarpolitik im Gespräch mit Reportern der ARD.
Der Hof von Jürgen Maurer ist einer der deutschlandweit 10 Demonstrationsbetriebe im F.R.A.N.Z.-Projekt. Top agrar Redakteurin Stefanie Awater-Esper hat den Vizepräsidenten des Landesbauernverbands in Baden-Württemberg und Vorsitzenden unseres Bauernverbands vor Kurzem besucht, um mehr über seine Erfahrungen im Projekt zu erfahren. Mehr dazu:
Jürgen Maurer bewirtschaftet mit seiner Familie in Kupferzell in Hohenlohe in Baden-Württemberg einen konventionellen Veredelungsbetrieb mit Mastschweinen und Legehennen. Rund 7 % seiner 180 ha Betriebsfläche hat der Landwirt für Biodiversitätsmaßnahmen aus dem FRANZ-Projekt freigemacht.
Seine Lieblingsmaßnahme ist das blühende Vorgewende. Dafür sät er auf dem Vorgewende eine kleinkörnige Leguminosen-Mischung aus mindestens vier Arten ein. Er bevorzugt Saatgut mit einem hohen Anteil an Rot-, Horn- und Steinklee sowie Esparsette. Die Breite des Vorgewendes beträgt zwischen 6 und 15 m, je nach Arbeitsbreite.
Am blühenden Vorgewende schätzt er die Flexibilität, die es ihm in seiner Anbauplanung gibt. Er kann es während der Arbeitsabläufe weiterhin befahren und später leicht wieder in Produktion nehmen. Maurer denkt Biodiversität mittlerweile als festes Glied in seinen Fruchtfolgen mit.
Der Landwirt experimentiert zudem mit Mehrjährigkeit, die ihm die Wissenschaftler, die das FRANZ-Projekt ökologisch begleiten, besonders ans Herz gelegt haben. Die Blühflächen versucht er fünf Jahre stehen zu lassen. Manchmal bricht er die Hälfte der Fläche nach zwei Jahren um, sät neu ein und vergleicht den Pflanzenbestand. So hat er sich Wissen erarbeitet und kann auf Zeigerpflanzen achten.
nach dem hervorragenden Start unseres Formats „Junge Bauern get together“ in Neufels laden wir alle Interessierten zu einer Exkursion ein. Diesmal geht es unter dem Motto „Verbandsarbeit und Landespolitik hautnah erleben“ auf eine Tagestour in unsere Landeshauptstadt Stuttgart.
Kittelschürzen, Kaffeeklatsch und Kalendersprüche austauschen – wer sich das unter dem Wort Landfrauen vorstellt, war wohl noch nie auf einem aktuellen Landfrauenevent. Beim Sommerfest der Kreislandfrauen Crailsheim in Schmalfelden stellten Landwirtinnen ihre Betriebe vor und brachten leckere regionale Produkte auf den Grill.
Foto: Fünf Landwirtinnen aus der Region sprechen darüber, was sie an ihrem Beruf bewegt (v.l.: Katrin Humpfer, Lena Baureis, Irmtraud Bullinger, Madeleine Wüstner, Simone Biermann, sowie Moderatorin Sonja Blumenstock). Alle Fotos (c) David Benzin/Bauernverband
Angespannte Erntesituation macht Hoffnung auf baldiges Mähdruschwetter
Real Talk mit Landwirten, der Ministerialdirektorin im Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Isabel Kling, und Minister Peter Hauk gab es am Donnerstag, den 31. Juli, während unseres Erntepressegespräches auf dem Treiber-Hof in Fellbach-Schmiden.
Foto: Peter Treiber (li.) war Gastgeber des diesjährigen Erntepressegespräches unseres Bauernverbands, hier im Gespräch mit Ministerialdirektorin Isabel Kling und Vorstandskollege Thomas Wenzel. Fotos (c) David Benzin/Bauernverband