Info vom Bauernverband: Presseartikel mit unseren Statements zum geplanten Insektenschutzgesetz
Liebe Mitglieder,
die im Anschluss der Mail angefügte Pressemitteilung ist heute an rund 50 Redaktionen gegangen.
Sie finden diese - auch mit Bildern direkt auf unserer Website https://bauernverband-hohenlohe.de/aktuelles/nachrichten/details/Insektenschutzgesetz_2021.html
Zudem werden wir 4 Videostatements einstellen und auf Facebook, Twitter und Instagram, sowie youtube veröffentlichen. Bitte denken Sie daran: Wenn Sie unsere Beiträge in den sozialen Netzwerken nicht nur lesen, sondern auch teilen, bekommen unsere Belange einen riesigen Empfängerkreis.
Bereits jetzt zeigt sich der Erfolg unserer Öffentlichkeitsarbeit in den sozialen Medien: Unsere Klickzahlen bewegen sich zwischenzeitlich durchweg im Bereich von 2000-5000 erreichten Empfängern und steigen kontinuierlich. Im Einzelfall konnten die Beiträge von Frau Alberti sogar schon über 30.000 erreichte Personen verzeichnen.
Machen Sie mit, Teilen Sie unsere Berichte - mit Ihrem Namen, in Ihren Netzwerken ! Das ist effektive Öffentlichkeitsarbeit ohne viel Aufwand !
Im übrigen weise ich nochmal auf unseren Whatsapp Kanal "Info´s vom Bauernverband" hin. Hier erhalten Sie Mitteilungen direkt aufs Handy.
Um teil zu nehmen, müssen Sie mir direkt als Antwort Ihre Handynummer mit dem Vermerk "Whatsapp Gruppe Bauernverband" schicken. Ich nehme Sie dann auf.
Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende.
Helmut Bleher
Geschäftsführer
Bauernverband Schwäbisch Hall - Hohenlohe - Rems e.V.
Am Richtbach 1
74547 Untermünkheim
Tel 07944 9435 0
Fax 07944 9435 - 111
Mail: bleher@lbv-bw.de
web: www.bauernverband-hohenlohe.de
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Pressemitteilung Bauernverband Schwäbisch Hall Hohenlohe Rems e.V.
“Vogel-friss-und-stirb-Methode“ zwingt Bauern zur Aufgabe
Zwangs-Ökologisierung erinnert an DDR-Zwangs-Kollektivierung des letzten Jahrhunderts
Der Vorsitzende des Bauernverbandes Schwäbisch Hall Hohenlohe Rems Jürgen Maurer, macht aus seinem Ärger und Frust keinen hehl: „Wir sind es leid, dass die Umweltministerin Schulze unbeeindruckt von allen Einsprüchen einen Gesetzentwurf durchpeitschen will, der dem Insektenschutz nicht dient - sondern sogar schadet - und die Bauern samt unserer Landwirtschaft in den Untergang treibt.“ Sein Credo lautet: „Natur- und Umweltschutz, und damit auch der Insektenschutz, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wir stehen für Kooperation statt Konfrontation!“
Geschäftsführer Helmut Bleher ergänzt: „Wohin die Pläne führen, sieht man am Vogelschutzgebiet Wallhausen. Die insgesamt 540 Hektar sind Lebensgrundlage - nicht nur für Vögel, sondern auch für die dortigen landwirtschaftlichen Betriebe. Beides bedingt sich gegenseitig.“ Im neuen Insektenschutzgesetz soll der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in solchen sowie weiteren Schutzgebieten verboten werden. Damit können die Landwirte ihren Acker nicht mehr bewirtschaften, weil Unkraut, Pilze, Schimmel und Schadinsekten das ‚Kommando‘ übernehmen. Die ganz konkrete Lebensgrundlage von Familien, die hier schon seit Jahrhunderten Landwirtschaft betreiben, wird damit mutwillig und völlig entschädigungslos zerstört. „Unsere Bauern sind bereit, zusammen mit der Gesellschaft alles zu tun, um unser Natur- und Lebensumfeld zu schützen und zu fördern. Die jetzige ‚Zwangs-Ökologisierung‘ ist unserer Meinung nach aber der falsche Weg und vernichtet Familienexistenzen. Sie erinnert in der Konsequenz an die Zwangskollektivierung der Landwirtschaft in der ehemaligen DDR, wo den Bauern nichts anderes übriggeblieben ist, als die Segel zu streichen“, so Helmut Bleher.
Wilhelm Wackler, langjähriger Verbands- und Kommunalpolitiker, heute Ehrenvorsitzender des Verbandes erinnert sich gut: „Wir – Bauern und Naturschutz - haben bisher miteinander gerungen, aber am gleichen Ziel gearbeitet. Das, was bisher im Vogelschutzgebiet vorbildlich funktioniert hat, wird durch das neue Insektenschutzgesetz beendet. Über Jahrzehnte habe ich als Verantwortlicher des Bauernverbandes Crailsheim, als Kreisrat und Ortsvorsteher, den engen Kontakt zu den Naturschutzverbänden gesucht und gepflegt. Zusammenarbeit ist nur möglich, wenn man miteinander arbeitet und die Belange des anderen anerkennt und würdigt. “
Der betroffene Landwirt und Familienvater Thomas Humpfer bringt es auf den Punkt: „Wenn uns das Insektenschutzgesetz künftig verbietet, Pflanzenschutzmittel auf unseren Äckern einzusetzen, haben wir keine Möglichkeit mehr, unser Futter und unser Getreide vor Schädlingen zu schützen. Die Erträge werden, je nach Schädlingssituation und Jahr, unkalkulierbar schwanken. Wir werden unsere Kühe nicht mehr ausreichend mit Futter versorgen können. Ich verstehe nicht, dass Politik und Gesellschaft unserer Familie die Lebensgrundlage wegnehmen will“.
Landwirte und Verbandsvertreter erwarten endlich Verständnis für Ihre Belange. Jürgen Maurer: „Das Insektenschutzgesetz muss vom Tisch. Ein Neustart ist notwendig! Über gemeinsame, vertraglich abgesicherte Maßnahmen – hin zum wirklichen und nachhaltigen Naturschutz - müssen wir reden. Wir sind dafür bereit – aber nicht nach der ‚Vogel-friss-und-stirb-Methode‘ der Bundesministerin Schulze.“
alberti 5.2.21
die im Anschluss der Mail angefügte Pressemitteilung ist heute an rund 50 Redaktionen gegangen.
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Zudem werden wir 4 Videostatements einstellen und auf Facebook, Twitter und Instagram, sowie youtube veröffentlichen. Bitte denken Sie daran: Wenn Sie unsere Beiträge in den sozialen Netzwerken nicht nur lesen, sondern auch teilen, bekommen unsere Belange einen riesigen Empfängerkreis.
Bereits jetzt zeigt sich der Erfolg unserer Öffentlichkeitsarbeit in den sozialen Medien: Unsere Klickzahlen bewegen sich zwischenzeitlich durchweg im Bereich von 2000-5000 erreichten Empfängern und steigen kontinuierlich. Im Einzelfall konnten die Beiträge von Frau Alberti sogar schon über 30.000 erreichte Personen verzeichnen.
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Im übrigen weise ich nochmal auf unseren Whatsapp Kanal "Info´s vom Bauernverband" hin. Hier erhalten Sie Mitteilungen direkt aufs Handy.
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Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende.
Helmut Bleher
Geschäftsführer
Bauernverband Schwäbisch Hall - Hohenlohe - Rems e.V.
Am Richtbach 1
74547 Untermünkheim
Tel 07944 9435 0
Fax 07944 9435 - 111
Mail: bleher@lbv-bw.de
web: www.bauernverband-hohenlohe.de
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Pressemitteilung Bauernverband Schwäbisch Hall Hohenlohe Rems e.V.
“Vogel-friss-und-stirb-Methode“ zwingt Bauern zur Aufgabe
Zwangs-Ökologisierung erinnert an DDR-Zwangs-Kollektivierung des letzten Jahrhunderts
Der Vorsitzende des Bauernverbandes Schwäbisch Hall Hohenlohe Rems Jürgen Maurer, macht aus seinem Ärger und Frust keinen hehl: „Wir sind es leid, dass die Umweltministerin Schulze unbeeindruckt von allen Einsprüchen einen Gesetzentwurf durchpeitschen will, der dem Insektenschutz nicht dient - sondern sogar schadet - und die Bauern samt unserer Landwirtschaft in den Untergang treibt.“ Sein Credo lautet: „Natur- und Umweltschutz, und damit auch der Insektenschutz, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wir stehen für Kooperation statt Konfrontation!“
Geschäftsführer Helmut Bleher ergänzt: „Wohin die Pläne führen, sieht man am Vogelschutzgebiet Wallhausen. Die insgesamt 540 Hektar sind Lebensgrundlage - nicht nur für Vögel, sondern auch für die dortigen landwirtschaftlichen Betriebe. Beides bedingt sich gegenseitig.“ Im neuen Insektenschutzgesetz soll der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in solchen sowie weiteren Schutzgebieten verboten werden. Damit können die Landwirte ihren Acker nicht mehr bewirtschaften, weil Unkraut, Pilze, Schimmel und Schadinsekten das ‚Kommando‘ übernehmen. Die ganz konkrete Lebensgrundlage von Familien, die hier schon seit Jahrhunderten Landwirtschaft betreiben, wird damit mutwillig und völlig entschädigungslos zerstört. „Unsere Bauern sind bereit, zusammen mit der Gesellschaft alles zu tun, um unser Natur- und Lebensumfeld zu schützen und zu fördern. Die jetzige ‚Zwangs-Ökologisierung‘ ist unserer Meinung nach aber der falsche Weg und vernichtet Familienexistenzen. Sie erinnert in der Konsequenz an die Zwangskollektivierung der Landwirtschaft in der ehemaligen DDR, wo den Bauern nichts anderes übriggeblieben ist, als die Segel zu streichen“, so Helmut Bleher.
Wilhelm Wackler, langjähriger Verbands- und Kommunalpolitiker, heute Ehrenvorsitzender des Verbandes erinnert sich gut: „Wir – Bauern und Naturschutz - haben bisher miteinander gerungen, aber am gleichen Ziel gearbeitet. Das, was bisher im Vogelschutzgebiet vorbildlich funktioniert hat, wird durch das neue Insektenschutzgesetz beendet. Über Jahrzehnte habe ich als Verantwortlicher des Bauernverbandes Crailsheim, als Kreisrat und Ortsvorsteher, den engen Kontakt zu den Naturschutzverbänden gesucht und gepflegt. Zusammenarbeit ist nur möglich, wenn man miteinander arbeitet und die Belange des anderen anerkennt und würdigt. “
Der betroffene Landwirt und Familienvater Thomas Humpfer bringt es auf den Punkt: „Wenn uns das Insektenschutzgesetz künftig verbietet, Pflanzenschutzmittel auf unseren Äckern einzusetzen, haben wir keine Möglichkeit mehr, unser Futter und unser Getreide vor Schädlingen zu schützen. Die Erträge werden, je nach Schädlingssituation und Jahr, unkalkulierbar schwanken. Wir werden unsere Kühe nicht mehr ausreichend mit Futter versorgen können. Ich verstehe nicht, dass Politik und Gesellschaft unserer Familie die Lebensgrundlage wegnehmen will“.
Landwirte und Verbandsvertreter erwarten endlich Verständnis für Ihre Belange. Jürgen Maurer: „Das Insektenschutzgesetz muss vom Tisch. Ein Neustart ist notwendig! Über gemeinsame, vertraglich abgesicherte Maßnahmen – hin zum wirklichen und nachhaltigen Naturschutz - müssen wir reden. Wir sind dafür bereit – aber nicht nach der ‚Vogel-friss-und-stirb-Methode‘ der Bundesministerin Schulze.“
alberti 5.2.21
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